- großes Erlebnisbecken
- Kinderbereich






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| Umkleiden | |
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| Eintrittspreis | |
| Gesamtnote | (2.3) |
Die Bewertung der Wasserrutsche(n) zählt doppelt!
Schloss Dankern
Rentmeisterstr. 1
49733 Haren/Ems
Zur Homepage
Haren (Ems) Bahnhof
Topas Spassbad ![]()
Haren an der Ems - besucht am 25.05.11
Schloss Dankern ist ein bekanntes Freizeit- und Ferienzentrum in Haren/Ems, gelegen im Emsland zwischen Nordhorn und Leer. Auch die Niederlande sind nicht weit entfernt, sodass auch viele internationale Gäste das Zentrum besuchen. Schloss Dankern besteht aus dem Dankernsee, einem Ferienpark, einem kleinen Freizeitpark mit Freibad, einem Hochseilgarten und dem Topas Spassbad, dem überregional bekannten Freizeitbad der Anlage mit vier Rutschen, auf welchen natürlich unser Hauptaugenmerk lag. Die Ferienanlage ist sehr bequem über die A31 Richtung Emden zu erreichen, der Park liegt nur wenige Kilometer von der Autobahnausfahrt entfernt.Das Spaßbad Topas ist auch für Tagesgäste geöffnet, ohne dass man für den Freizeitpark zahlen muss, wie es z.B. in Duinrell der Fall ist. Das Spaßbad war auch unser erstes Besuchsziel:


Der Eingangsbereich ist dunkel und zuerst dachten wir, das Schwimmbad habe geschlossen, da es düster und verlassen aussah. Glücklicherweise war es aber doch offen und wir konnten unsere Karten am Schalter erwerben. Es gibt ausschließlich Tageskarten, die für Kinder 7 und für Erwachsene 8 Euro kosten. Für ein Schwimmbad in einem Ferienpark ist das nicht besonders teuer. Leider fiel uns direkt beim Betreten des Foyers die Unfreundlichkeit des Personals auf, was ich etwas schade fand.
Der Umkleidebereich ist sauber und nach den üblichen Bereichen (Barfuß- und Stiefelgang) getrennt. Für die Schränke werden 20 Cent nach niederländischer Art fällig - die Münze sieht man nie wieder und muss bei jedem Neuverschließen des Schranks eine neue einwerfen. Für Portmonee, Kamera und Co. gibt es im Bad selber Wertschließfächer, die die als Pfand benötigte 1-Euro-Münze aber nach Benutzung wieder ausspucken.
Das Bad betritt man aus den Duschen neben der Bademeisterkabine und steht vor dem Becken:

Ja, es gibt wirklich nur dieses eine Becken (und ein Babybecken). Das Becken ist aber schön warm und es war auch sehr leer, sodass die Größe kein Problem war. Die Lufttemperatur war relativ warm, das Wasser etwas kühler, insgesamt sehr angenehm. Durch die Beleuchtung und die Farbgebung wirkt es zwar nicht tropisch, aber gemütlich. Dekoration in Form von Pflanzen und Grün ist leider nur spärlich vorhanden.

Im flacheren Bereich gibt es eine Kinderspiellandschaft mit Wasserlokomotive und -kanonen:

Der tiefe(re) Bereich mit 1,30 m Wassertiefe:

In zwei Nieschen (andere Seite des Bildes) sind Sprudelliegen eingebaut:

Von hier erkennt man bereits die beiden Innenrutschen des Topas, die schon relativ alt zu sein scheinen:

In 6 m Höhe, direkt unter dem Dach, startet die 58 m lange Wasserrutsche:


Wir befinden uns an der niederländischen Grenze, dann sind die Rutschen natürlich auch von Boer:

Auf dieser Rutsche ist im Übrigen "Keine Massenfahrt, nur Einzelfahrt" erlaubt! Und "auf" den Rand darf man auch nicht fassen. Gerutscht werden darf ab 7 Jahren.
Die Rutsche im Überblick:


Die Rutsche ist eine Familienrutsche vom Typ "IJssel", also eine offene Halbschale und keine Röhre. Mit 58 m ist sie recht kurz, trotzdem ist sie ganz okay. In den Kurven schaukelt man ein wenig, aber sonst nichts besonderes.
Das Landebecken liegt direkt neben dem großen Freizeitbecken:

Die zweite Rutsche in diesem Bereich ist die rote Breitrutsche, Typ "Rijn", erreichbar über die im Bild rechte Wendeltreppe:




Die Breitrutsche ist als Medium klassifiziert. Sie ist recht steil für eine Breitrutsche und macht Spaß. Eine nette Ergänzung für das Bad.

Bis zum Jahr 2003 war dies das komplette Rutschenangebot im Topas. Doch dann hat das Bad angebaut und nun ist die Ferienanlage stolzer Besitzer eines Klarer-Rutschenturms!


Der Turm bietet 104 m Magic Eye und 58 m Turborutsche. Die Magic Eye ist eine der ersten ihrer Sorte und ist auf der Klarer-Homepage oft als Produktfoto zu sehen.
Die beiden Landebecken:

Der Turm ist laut Bad 12 m hoch und erinnert von der Bauweise her stark an den in Molenheide (B) - weißes, wellblechähnliches Material mit blauen Stahlträgern.
Oben angekommen, starten die beiden Rutschen nebeneinander:

Links startet die Magic Eye:


Wie jeder, der unsere Berichte regelmäß liest, weiß, sind Magic Eyes ovale, breite Reifenrutschen. Diese hier ist eine der ersten Magic Eyes von Klarer und taucht daher auch oft als Produktfoto auf der Klarer-Homepage oder deren Prospekten auf. Doch was ist das? Reifen gibt es hier nicht! Diese Magic Eye wird nur (noch?) als Bodyslide benutzt. Man würde mit einem Reifen auch gar nicht hineinkommen, denn der Einstieg ist, wie man erkennen kann, mit einem Gitter verengt, sodass man nur liegend oder sitzend hindurchpasst.


Mit Reifen wäre diese Rutsche Selbstmord! Nach dem ersten Rutschvorgang ist es auch klar, warum man ebendiese auf der Rutsche nicht verwenden darf. Bereits die erste Kurve schleudert einen so weit nach oben, dass man fast Bekanntschaft mit der Decke der Rutsche macht.
Die Rutsche ist orange-rot mit Daylightpunkten:

Nach einiger Zeit kommt dann der heftigste Teil der Rutsche!

In dieser Passage mit Daylightstreifen ist nämlich ein für Magic Eyes sehr ungewöhnlicher Jump mit Airtime eingearbeitet. Direkt darauf folgt die oben im Bild sichtbare Kurve (wo das Wasser so stark hinauffließt) und das macht diese Magic Eye zur besten und heftigsten ihrer Sorte. Man löst sich von der Bahn, fliegt gefühlte anderthalb Meter in Richtung Decke und schlägt wieder auf die Bahn auf. Ein Versuch, rückwärts zu rutschen, wurde prompt mit einer Beule am Kopf quittiert. Sehr gefährlich war auch die Situation, dass eine Gruppe Jugendlicher in der Rutsche anhielt, um sich dann auf vorbeirutschende Badegäste zu werfen.
Nach dieser Passage wird man sehr langsam, um kurz darauf wieder etwas zu beschleunigen. Die Fahrt wird hier wieder mit hellen Kreisen und Punkten begleitet:

Nach 104 m landet man im Flachwasserauslauf:

Dies ist die mit Abstand beste Magic Eye, die wir kennen. Selbst die 360 m lange Anlage in Erding war nicht so gut wie diese. Dass es keine Reifen mehr gibt, können wir gut nachvollziehen. Die Rutschfahrt ist auch sehr lang, macht insgesamt großen Spaß!
Doch es geht noch schneller...

Rechts neben der Magic Eye startet die blau-rote Turborutsche, ebenfalls von Klarer:

Das Gefälle am Anfang ist schon ordentlich:


Die Rutsche besteht abwechselnd aus blauen und roten Stücken, was beim Rutschen einen schönen Effekt hat. Der erste Teil der Rutsche ist die schön steile Gefällstrecke, die als Rechtskurve ausgeführt ist. In diesem Gefälle beschleunigt man auf ein beachtliches Tempo und wird regelrecht in die Bahn gepresst. Man wird schneller und schneller - dies ist eine der schnelleren Turborutschen, auch wenn sie nicht so aussieht!


Nach dem Gefälle folgt eine eng gehaltene Linkskurve in Richtung Landebecken. Dies ist auch die heftigste Stelle der Bahn! Durch den engen Kurvenradius zieht die Rutsche ordentlich G-Kräfte, wodurch es einem schwer fällt, die Körperspannung zu halten. Die Verbindung von Highspeed und dieser G-lastigen Kurve macht diese Turborutsche zu einer so guten! Daher dürfen Kinder unter 12 Jahren auch nicht rutschen.
Nach 58 m Tempo, von denen man allerdings visuell aufgrund der aufspritzenden Wassermassen wenig mitbekommt, wird man sanft im Flachauslauf abgebremst:

Das Landebecken ist zwar ausreichend lang, aber definitiv zu schmal! Durch die Linkskurve zuvor schießt man bei hohem Tempo leicht schief in den Auslauf und hängt dann mit den Beinen links halb über dem Beckenrand. Das ist etwas seltsam geplant, aber nicht wirklich schlimm, nur ungewohnt. Das Becken ist ohnehin nicht für Turborutschen ausgelegt, denn wie man sieht, ist es eigentlich ein Becken für "normale" Röhrenrutschen (RR1200). Die Turborutsche wurde mit einer Art Trichter an diesen breiten Auslauf angegliedert, wie man im folgenden Bild gut erkennen kann.

Das Landebecken der Turborutsche verlässt man über ein Drehkreuz, erst dann wird oben die Ampel wieder grün. Leider verstehen das nicht alle und einige warten neben dem Landebecken auf ihre Freunde, die oben warten, aber nicht rutschen können, weil ihr Vorrutscher nicht durchs Drehkreuz geht...

Beide Rutschen sind außergewöhnlich gut, wie man es von den Schweizern kennt. Zusammen mit den beiden Rutschen im Innenbereich des Topas selbst bietet das Spaßbad auf kleiner Fläche ein in der Gegend konkurrenzloses Rutschenangebot, wofür sich der Eintritt auf jeden Fall lohnt.
Zum Abschluss nochmal die ganze Schwimmhalle:

Am anderen Ende des Beckens befindet sich noch ein Kinderplanschbereich:

Links daneben im Hintergrund erkennt man aus dem Augenwinkel den Gastrobereich. Und dieser war dann eine Enttäuschung. Als wir um ca. 14 Uhr die Gastro betraten, war erst einmal niemand da. Auch nach permanentem Rufen kam einfach keiner. Nach ca. 10 Minuten Wartezeit haben wir beschlossen, erst einmal nichts zu essen, haben nach ca. 30 Minuten aber nochmal einen Versuch gewagt und siehe da - es gab doch Personal! Die Gastronomie erinnert stark an einen Imbiss, ist kalt und riecht nach altem Frittenfett, nicht besonders angenehm. Das Restaurant war wohl früher einmal vom Bad abgetrennt und von dort aus nicht erreichbar, mittlerweile hat es sich geändert. Doch was dann kam ging gar nicht: erst einmal war das Personal sehr genervt und unfreundlich. Und was ich als "Pommes Special" geordert hatte sprengt wirklich jeden guten Geschmack. Notiz: Pommes Special werden in den Niederlanden mit Mayo, Currysauce und frischen Zwiebelwürfeln zubereitet. Was bekam ich? Eine Portion Pommes mit Mayo, Tomatenketchup und einem Haufen Röstzwiebeln. Die Gesichter der neben uns sitzenden Niederländer sprachen Bände. Da fragt man sich doch: das Bad liegt direkt an der Grenze zu Holland und es kommen auch sehr viele Holländer, warum serviert man dann die typischen Gerichte nicht anständig?
Soweit das Spaßbad Topas. Für die Rutschen muss man wirklich einmal dort gewesen sein. Wer allerdings Becken zum Entspannen und Relaxen sucht oder Wert auf tropische Gestaltung legt, ist im Spaßbad Topas fehl am Platze.
Das Topas ist separat zu erreichen und hat auch einen eigenen Parkplatz. Doch es gibt noch viel mehr in Schloss Dankern!

Der Freizeitpark der Anlage kostet 9 Euro pro Nase und bietet dafür einige Attraktionen. Wer einmal ohne Wasser lange Rutschen ausprobieren und andere lustige Attraktionen ausprobieren will, sollte sich das Indoor-Spielland ansehen, was ebenfalls im Preis enthalten ist.
In der ersten Halle des Spiellands kann man kostenlos Autoscooter fahren, inklusive Kirmesfeeling durch Mikrofondurchsagen und buntes Geblink:

"Eisbahn" aus Kunststoff für Inliner:

In der zweiten Halle gibt es unter anderem ein Sportfeld:

Zudem findet man hier eines der berühmten Metallbau-Emmeln-Rutschenparadiese mit einigen Edelstahlrutschen, die man mit Jutematten benutzen muss:

Die beiden Rutschen rechts sind zwei recht lange Edelstahl-Röhren in Twister-Manier, die recht schnell sind.
Noch schneller ist die Freefall:

In der Halle steht noch dieser Kletterkegel mit weiterer Freefall-Rutsche:

Und noch eine! Diesmal aber von Roigk:

Das Gebilde oben ist eine ganz witzige Idee. Der Kletterturm hat 7 Etagen, die jeweils aus spinnennetzartig gespannten Gummiseilen bestehen. Der Witz an der Sache ist, dass man sich von unten nach oben durch die Seile "kämpfen" muss und dann dafür als Belohnung die Freefall-Rutsche benutzen kann. Die Freefall ist als Trockenrutsche absolut ungeeignet. Die Haut bremst einfach ungemein und das ist nicht angenehm bei dem Neigungswinkel...
Der Freizeitpark an sich bietet nicht wirklich viel. Fahrgeschäfte und Achterbahnen sucht man vergeblich, er ist mehr für Kinder und Familien ausgelegt. Eine Einkaufspassage mit Souvenirshops und Restaurants gibt es ebenfalls auf dem Gelände.
Inmitten von Kinderspielplätzen findet man auch den obligatorischen Bootsrutschenturm, der bei unseren Besuch allerdings relativ früh geschlossen wurde und wir daher nicht mehr rutschen konnten.

An diesem Rutschenturm gibt es drei Rides; eine Röhrenrutsche mit Lichteffekten (links), eine steile rote Bahn (Mitte) und eine Hara-Kiri-Wellenbahn (rechts). Wie in Freizeitparks üblich, werden die Rutschen natürlich in normaler Kleidung in Gummibooten berutscht.
Neben dem Rutschenturm gibt es ein im Preis inkludiertes Freibad:

Und das beste:

In diesem Freibad gibt es keine Aufsicht! Man darf also im Prinzip alles machen, was man will, was auch die unsachgemäße Nutzung der beiden dort befindlichen Rutschen einschließt ;) Keine Bademeister, keine Regeln! Also nix wie rein da!
Es gibt nur ein einziges Becken, das auch recht frisch war (un- oder sehr schwach beheizt):

Mittig befinden sich einige Wasserspielzeuge sowie diese Schwimmteller zum Drüberlaufen, was sich schwieriger erwies als gedacht:

Die andere Seite ist für kleinere Kinder bestimmt:

Im Becken endet auch diese gelbe Wasserrutsche:


Den Hersteller weiß ich nicht, ich tippe aber auf Boer. Die Rutsche ist ziemlich kurz (ich schätze ca. 20 m) und nicht sehr spektakulär. Mit der richtigen Technik kann man aber in den Schlenkern etwas Tempo rausholen.

Auslauf:

Die zweite Rutsche im

Die 22 m lange und 5 m hohe Rutsche wurde im Jahr 2006 durch Klarer aufgebaut:


Die Rutsche ist ganz witzig, es sind einige Wellen mit Airtime eingebaut, die einen abheben lassen. Die Rutsche ist deutlich besser und länger als die Breitrutsche im Topas, leider ist auch hier das Wasser eiskalt. Aber man gewöhnt sich dran.

Landebecken mit Spritzschutz:

Das Freibad ist jetzt nichts, wofür man extra noch in den Park müsste, wenn man aber schonmal da und das Wetter warm ist, kann man das Bad gut besuchen. Dass es keine Aufsicht gibt, ist natürlich für Leute wie uns sehr lustig, da es einfach keine Regeln gibt. Wenn man noch ins Indoorspielland geht, lohnt sich auch der Parkeintritt von 9 Euro.
Und ganz zum Schluss noch das namensgebende Schloss Dankern:

Fazit: Ein Tagesausflug nach Haren lohnt sich! Auch wenn das Topas ein ziemlich kleines Bad ist - die Rutschen sind top und der Eintrittspreis ist angemessen. Nur das Restaurant ist zu bemängeln. Wenn man mit Kindern in Dankern ist, sollte man sich auf jeden Fall auch den beschaulichen Freizeitpark ansehen, gerade die Indoor-Spielhalle ist witzig, ebenso das Freibad des Parks. Kurzum ein ideales Ausflugsziel für alle Altersklassen. Achtung: wer unter 12 ist, darf die Turborutsche nicht rutschen!
User-Kommentare zu diesem Bericht
| Sven schrieb am 18.02.2013 - 12:48 Uhr: Ich war auch früher im Topas und man durfte nur mit Reifen auf der Magic Eye rutschen. Ein nicht so cleverer Kollege von mir hat sich an unseren Doppelreifen rangehängt und sich daraufhin beim Jump das Kinn aufgeschlagen. (Eigene Dummheit) Ich war später nochmals da und da gab es dann schon keine Ringe mehr. Mit Ringen war die einfach richtig heftig. Man ist regelmäßig mit seinen Doppelringen aus der Kurve nach dem Jump geflogen wenn man nicht aufgepasst hat. Einfach nur Nice. |
| jason schrieb am 11.10.2012 - 13:17 Uhr: geil |
| Julia schrieb am 02.09.2012 - 14:57 Uhr: Hey, wohne direkt in der Gegend und war kurz nach \"Einweihung\" der Magic Eye in dem Bad. Damals durfte man nur (!) mit Reifen rutschen, da man aber meist schon in der zweiten Kurve aus dem Reifen geflogen ist und man sich schnell blaue Flecken geholt hat, haben die das wohl abgeschafft. MfG |
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