keine Gewichtsbegrenzung ab 8 Jahre

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keine Gewichtsbegrenzung ab 6 Jahre

keine Gewichtsbegrenzung ?

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Wasserlandschaft Wasserrutschen
  1. Turborutsche  
    (48 m)
  2. Freefall-Rutsche  
    (28 m)
  3. Magic Eye  
    (130 m)
  4. Black Hole  
    (108 m)
  5. Breitrutsche  
    (7 m)
  6. Kinderrutsche  
    (15 m)

Onride-Videos [HD]
 













Donautherme Wonnemar
Südliche Ringstr. 63
85053 Ingolstadt
http://www.wonnemar.de/de/ingolstadt/home.html

Bus 50
Wonnemar



Am Samstag stand die Donautherme Wonnemar in Ingolstadt auf dem Programm. Frühmorgens machten wir uns auf den etwa 1 Stunde langen Weg von München nach Ingolstadt. Wonnemar ist eine Art Spaßbad-Kette. Außer in Ingolstadt findet man die Wonnemars auch in Wismar an der Ostsee, in Sonthofen im Allgäu und in Bad Liebenwerda in Brandenburg. Eins vorweg: wir waren von dem Bad begeistert, obwohl nach unserem Besuch in der Therme Erding einen Tag zuvor die Erwartungen sehr hoch lagen!

Vom Parkplatz aus sieht man auch, warum wir uns für das Wonnemar entschieden haben:


Der Rutschenturm sieht von außen schon ziemlich super aus und erweckt viel Vorfreude aufs Rutschen. Nordbräu (was auf dem Rutschenturm steht) ist übrigens das regionale Bier aus Ingolstadt. Fast überall liest man diesen Namen.



Wonnemar von außen:


Der Umkleidebereich:


Dieser Bereich ist sehr sauber, obwohl es keine Trennung zwischen Barfuß- und Straßenschuhbereich gibt. Um die Schränke abzuschließen, hält man sein Chiparmband vor den grünen Knopf und drückt diesen hinein. Dann ist der Schrank geschlossen. Ebenso öffnet man den Schrank auch wieder.

Die Duschen befinden sich eine Etage höher:


Nun aber nichts wie rein ins Bad. Sofort fällt das große Wellenbecken ins Auge:





Hier befindet sich auch diese kleine Breitrutsche von Roigk:


Das ganze Becken ist nett gestaltet mit vielen Felsen und Wasserspielen:


Neben dem Wellenbecken befindet sich auch noch ein 25-Meter-Becken. Dieses war allerdings bei unserem Besuch wegen Wartungsarbeiten gesperrt.

Im hinteren Bereich der Halle befindet sich noch die Gastronomie, morgens um halb 10 hatten wir allerdings noch nicht wirklich Lust, diese zu testen.


Auch einen Kinderbereich gibt es:


Der Bereich ist wirklich schön gemacht mit seiner (dänischen?) Gestaltung und dem Schiff:


Ganz links sieht man eine Treppe. Diese führt zu einer ca. 15 Meter langen Edelstahlrutsche, welche man bis 6 Jahre benutzen darf. Ein Pluspunkt, denn so haben auch kleine Kinder die Möglichkeit, im Wonnemar zu rutschen.

Im Sommer ideal zum Erfrischen ist das Außenbecken:


Auf der linken Seite befindet sich ein kleiner, aber starker Strömungskanal, rechts kann man seine Bahnen ziehen:





Zwischen Kinderbereich und Ausschwimmschleuse befindet sich dann die Hauptattraktion des Wonnemar: der Rutschen-Tower!


Beim Betreten des Rutschenbereichs sieht man sofort das Landebecken der Freefall-Rutsche:


Diese ist die niedrigste Rutsche des Turms, erweckt aber trotzdem ein etwas mulmiges Gefühl, wenn man im Einstieg sitzt und nur das Landebecken sieht.


Rutschanleitung und Ampel:


Die Ampel der Rutsche ist zeitgesteuert. Das Intervall ist allerdings etwas zu lang eingestellt. Sobald die Ampel auf grün springt, ist der Vorausrutschende schon wieder oben. Ein wenig bedenklich ist in unseren Augen auch die Altersfreigabe ab 8 Jahren, denn die Rutsche ist wirklich heftig. Die meisten Freefall-Rutschen sind ab 10 Jahren frei.

Die Rutsche ist schön steil:


Hier schießt man mit ziemlich hoher Geschwindigkeit runter:


Das Landen im Auslaufbecken ist sanft und angenehm. Im Gegensatz zu anderen Freefall-Rutschen wird man nämlich nicht sofort und abrupt abgebremst, sondern eher langsam. Zum Schutz von Umstehenden ist das Becken mit einem Spritzschutz versehen.

Eine Etage höher befinden sich dann zwei weitere Rutschen:


Die dunklere der beiden vorderen Rutschen ist die Magic Eye, die andere die Black Hole. Beide Rutschen starten von einer Zwischenebene des Rutschenturms:





Links befindet sich der Einstieg der Magic-Eye-Reifenrutsche:


Nach einigen Rutschenmetern mündet die Rutsche in ein Zwischenbecken im Inneren des Rutschenturms:


Dort kann man kurz verweilen und dann mit neuem Schwung weiterrutschen:


Nach dem Mittelbecken besteht laut Rutschanleitung erhöhte Unfallgefahr. In der Röhre befindet sich dann eine komische Leiste, vermutlich um das Wasser auf der rechten Seite der Röhre entlangzuleiten. Auf dem Video kann man das besser erkennen.

Die Rutsche führt dann wieder aus dem Rutschenturm heraus:


Nach 130 Metern landet man dann im Flachauslauf (Mitte):


Rechts neben der Magic Eye startet die Black Hole:


Black Hole von außen:


Die Rutsche ist gut! Neben Lichteffekten (Gewitterblitze, Strobos, Lauflichter) wird in der Rutsche Musik gespielt. Die Rutsche hat uns überzeugt. Black Holes von Klarer sind ohnehin meist super, da sie Lichteffekte, Musik, vollkommene Dunkelheit und unerwartete Steilkurven gekonnt kombinieren. Kein anderer Hersteller macht bessere Black Holes als Klarer.

Auslauf:


Ganz oben im Rutschen-Tower wartet dann das Highlight. Die gelbe Turborutsche!





Einstieg mit Drehkreuz:


Gefälle am Anfang:


Durch das Gefälle beschleunigt man auf eine beachtliche Geschwindigkeit und schießt dann in die Kurve rein:


Hier wirken bei guter Geschwindigkeit recht hohe Kräfte, man bekommt auch ziemlich viel Wasser ins Gesicht. Bis auf eine Stelle kurz vor Ende sind alle Nähte sauber und angenehm verarbeitet. Eine klasse Turborutsche, sehr hoher Fun-Faktor.

Auslaufbecken, ebenfalls durch ein Drehkreuz gesichert:


Im Wonnemar gibt es auch noch einen aufpreispflichtigen Gesundheitsbereich mit Thalassobecken, Thermal-Außenbecken, Kneipp-Tretbecken, Solegrotte und Dampfbad. Diesen Bereich haben wir allerdings nicht besucht.

Fazit: Wenn man in Bayern ist, sollte man das Wonnemar unbedingt einmal besuchen! Der Rutschenturm ist riesig und es gibt viele Rutschen für jede Altersgruppe. Auch die Wasserlandschaft bietet viele verschiedene Angebote, dazu ist der Eintritt nicht wirklich teuer. Wer lieber Ruhe und Entspannung sucht, ist im Gesundheitsbad des Wonnemar bestens aufgehoben. Sprich: für jeden gibt es etwas im Wonnemar. Defintiv eine Empfehlung!

Bewertung (Schulnotensystem)
Gestaltung / Theming+
Vielfalt der Wasserangebote+
Hygiene++
Temperatur++
Rutschen++
Gastronomien.b.
UmkleidenO
Sanitäre Anlagen++
Personal (Bademeister)++
Personal (Kasse)++
Eintrittspreis+
Gesamtwertung++
++ sehr gut; + gut; O befriedigend; Θ ausreichend; - mangelhaft; -- ungen.
Die Bewertung der Wasserrutsche(n) zählt doppelt!