max. 100 kg min. 1,50 m

max. 100 kg min. 1,50 m

max. 100 kg min. 1,20 m

max. 100 kg min. 1,50 m

max. 100 kg unter 1,20 m mit Begleitung

max. 100 kg keine Begrenzung

max. 100 kg min. 1,20 m

max. 100 kg min. 1,20 m

keine Gewichtsbegrenzung min. 1,20 m

keine Gewichtsbegrenzung min. 1,20 m

max. 110 kg min. 1,50 m

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Wasserlandschaft Wasserrutschen
  1. Flits  
    Turborutsche (86 m)
  2. Blits  
    Turborutsche (70 m)
  3. X-Stream  
    Turborutsche mit Raketenstart (16 m) NEU!
  4. Cycloon  
    Trichterrutsche (56 m)
  5. Tyfoon  
    Turborutsche (86,5 m)
  6. Family Slide  
    Röhrenrutsche (116 m)
  7. Super Slide  
    Röhrenrutsche (108 m)
  8. Moonlight  
    Black Hole (148 m)
  9. Starfright  
    Black Hole (140 m)
  10. Cannon Ball  
    (6 m)
  11. Pelikaan Duik  
    Freifallrutsche (4 m)

Onride-Videos [HD]
 























Vakantie- en Attractiepark Duinrell
Duinrell 1
2242 JP Wassenaar
http://www.duinrell.nl/tikibad

Bus 90, 91, 43 Duinrell



Das Tikibad ist ein Eldorado für jeden Rutschbegeisterten und liegt im holländischen Bungalow- und Freizeitpark Duinrell bei Den Haag. 11 zum Teil wahnsinnig brutale Rutschen bieten für jeden Rutscher das Richtige. Schon viermal waren wir dort, und es lohnt sich jedes Mal wieder - zumal bei unserem neusten Besuch (Oktober 2010) eine neue Rutsche geöffnet war, der "X-Stream". Dazu später mehr.

Die Preisstaffelung ist kompliziert: in der Zeit, in der der Freizeitpark geöffnet ist (April bis Oktober) muss man ein Kombiticket (Tikibad + Freizeitpark) lösen, da man - um das Bad zu erreichen - durch den Freizeitpark gehen muss. Erst abends ab 17 Uhr, wenn der Park geschlossen ist, kann man das Tikibad einzeln bezahlen. Im Winter (bis April) kann man auch nur das Tikibad lösen. So verdient sich Duinrell eine ganze Menge, wenn man im Sommer mal einen Tag ins Tikibad möchte.

Hier nun endlich der Fotobericht mit viel mehr und besseren Fotos als beim letzten Mal. Onrides gibt es auch neue!



Nach ein paar Minuten Fußweg durch den Freizeitpark kommt man am Tikibad an, für uns das Interessanteste des Parks. Bereits von weitem erkennt man den imposanten Rutschenturm:





Der Eingang ist schlicht und einfach gehalten:


Kasse und Drehkreuz zu den Umkleiden:


Umkleiden und Schränke:


Hier wird sogar von Bademeistern darauf geachtet, dass man nicht mit Straßenschuhen den Barfußbereich betritt. Tut man es doch, so hört man direkt: "Hey! No shoes here! No shoes!" Wenn man das Bad durch die (gemischten!) Duschen betreten hat, steht man im Bad. Auf der rechten Seite sieht man dann die in holländischen Bädern oft anzutreffenden kostenpflichtigen Dampfkabinen:


Eine Etage höher gibt es eine Gastronomie:


Das Wellenbecken:


Auf der rechten Seite erkennt man bereits einen Teil der neuen Rutsche:


Im Mai 2010 hat diese Rutsche eröffnet. Es handelt sich um eine Steilrutsche, die mit einem Raketenstart (wie bei den Loopingrutschen) beginnt. Die Rutsche ist zwar nur 16,4 m lang, dafür werden aber 7 Meter Höhe zurückgelegt bei einem Winkel von 70°! In der Infobox direkt unten findet ihr alle wichtigen Informationen zur mittlerweile fertiggestellten Rutsche.




Bei unserem Besuch am 14.10. war die Rutsche dann geöffnet. Als Ergänzung gibt es ein paar Fotos von der fertigen Anlage.



Die Startkabine:





Der Benutzer muss die Tür zur Kabine selbstständig öffnen, einsteigen und auf der rechten Seite einen Knopf drücken. Dann ertönt ein Countdown, es beginnt in der Kabine zu blinken und die Falltür öffnet sich.














Zum Rutschgefühl: es ist erst einmal ein komisches Gefühl, oben in der Kabine zu stehen und zu wissen, dass man gleich den Boden unter den Füßen verliert. Fällt man in die Tiefe, so ist das richtig lustig. Leider ist die Rutsche so kurz, dass man weniger als eine Sekunde rutscht, bis man schon wieder im Auslauf landet - dort bekommt man erst einmal eine kräftige Nasenspülung ;) Insgesamt ein cooles Erlebnis, allerdings schnell vorbei. Die Loopingrutsche im Kölner Aqualand hatte da schon mehr Power und Speed. Man hätte den X-Stream lieber in den ohnehin recht leeren Trichter-Rutschenturm integrieren sollen, dann wäre die Rutsche doppelt so hoch geworden und ein Looping hätte auch noch gepasst.

Etwas bedenklich ist in unseren Augen allerdings, dass man den Startvorgang komplett selbst in der Hand hat und kein Bademeister richtig die Rutschposition kontrolliert (sonst hätte ich wohl kaum mit Kamera rutschen können). Kurz nach Fertigstellung gab es wohl oben mal einen Bademeister, denn oben am Start befindet sich ein Schaltpult zum Öffnen von Tür und Fallklappe. Aber der X-Stream ist definitiv eine Bereicherung fürs Tikibad! Ob es sich für Duinrell gelohnt hat, ist fraglich, denn die Rutsche wurde nur selten benutzt.

Von der selben Plattform wie X-Stream - mitten im Bad - startet auch der Pelikaan Duik:


Diese Rutsche ist einfach nur eine kurze Steilrutsche, welche einige Meter über dem Wasserspiegel endet:





In der Mitte das Landebecken der besagten Rutsche und vorne das Erlebnisbecken:


Es gibt auch ein Ganzjahres-Außenbecken:


Weiter hinten startet der Lazy River, ein "Wild"wasserkanal:


Hier muss man sich anstellen und einen Reifen ergattern:


Der Lazy River ist richtig lang. Teilweise liegt er außen, wobei er dann überdacht ist:


Verlauf:


Der Kanal führt nicht nur nach draußen, sondern auch durch das ganze Bad hindurch:


Durch den Wasserdruck wird man (langsam!) vorwärts getrieben, auch durch diese dunkle Grotte:


Das war nur zum Eingewöhnen. Jetzt geht es zu den Rutschen! Die erste Rutsche startet in der ersten Etage:


Der Cannon Ball! Man wirft sich in die Rutsche und weiß nicht wo man hinrutscht, denn die Röhre verläuft durch den Boden:


Ampel und Monitor:


Was für eine sinnlose Kombination! Die Ampel ist auf 20 Sekunden eingestellt. Viel zu lange, denn schon nach 1 - 2 Sekunden ist man unten aus der Rutsche raus...

Die Rutsche ist mit 6 Metern zwar kurz, aber sehr lustig:


Man wird nämlich am Ende nach oben katapultiert und fliegt dann mehrere Meter durch die Luft, bevor man im Eintauchbecken landet:


Über die blaue Treppe gelangt man in den großen Rutschenturm zu vier Rutschen:


Die heftigsten Rutschen im Turm sind zweifelsohne die Turbos "Blits" und "Flits":


Außenansicht (Blits: grün, Flits: blau):


Einstiege:


Bei den Röhren handelt es sich um zwei Tunnel Twister des Herstellers Proslide. Es gibt hier keine Drehkreuze, sondern nur Ampeln. Und diese sind nur zeitgesteuert. Es gibt nicht einmal einen Monitor o.Ä.! Was würde der TÜV dazu sagen?

Einstieg Blits:





Obwohl die Rutsche nicht besonders steil ist, wird man hier verdammt schnell. In den Kurven wird man richtig in die Bahn gedrückt und bekommt starke G-Kräfte zu spüren. Die letzten Meter der Rutsche sind dunkel und man beschleunigt noch einmal. Eine Top Rutsche!







Links neben Blits startet die Turborutsche Flits:


Schon am Anfang sieht man, was einen erwartet:





Flits ist definitiv heftiger als Blits! Am Anfang geht es mit einem Affenzahn steil bergab (das sieht von außen weitaus harmloser aus als von oben!) und danach wirken beim Umlenken in die Gerade kurzzeitig G-Kräfte. Danach folgt noch eine dunkle Strecke mit lustigen Richtungswechseln, die unerwartet kommen. Man wird nun immer langsamer und kommt schon im Röhrenansatz des Auslaufbeckens zum Stehen. Wahnsinnig brutale, aber auch sehr gut verarbeitete Rutsche. Super angenehmes Rutschgefühl und das heftigste, was das Tikibad zu bieten hat.



Beide Rutschen enden nebeneinander in einem sehr langen Auslaufbecken:


Flits ist 86 Meter lang, Blits 70. Im Jahr 2000 wurden die Black Holes Moonlight und Starfright eingebaut, deshalb mussten die Turborutschen ebenfalls ersetzt werden. Vor 2000 starteten die Röhren- und Turborutschen noch von ganz oben im Rutschenturm und waren dementsprechend steiler.

In derselben Etage wie die Turborutschen starten auch die beiden Röhrenrutschen:


Die älteren Proslide-Pipelines wurden im Dezember 2009 durch neue Röhren von Van Egdom identischen Layouts ersetzt.
Einstieg der Super Slide:


Die Super Slide ist eine sehr schnelle Röhrenrutsche mit vielen Richtungswechseln, Jumps und Drops. Man kann hier mehr Geschwindigkeit aufbauen als auf so mancher Turborutsche hierzulande. Ist man zu schnell, so wird man an die Wände der Röhre gedrückt, wo kein Wasser mehr fließt - und das ist sehr unangenehm! Trotzdem eine sehr lustige und schnelle Rutsche, welche mit 108 Metern auch recht lang ist.

Links daneben startet die 116 Meter lange Family Slide:


Ja, richtig, eine Familienrutsche - doch auch diese ist ziemlich flott! Diese Rutsche darf als einzige auch zu zweit benutzt werden. Die Übergänge sind allerdings extrem rumpelig, sodass man ordentlich durchgeschüttelt wird.

Beide Rutschen von unten:


Die Rutschen enden in einem normalen Wasserbecken, welches für manche Rutscher etwas zu kurz ist:


Im selben Rutschenturm - allerdings nur über die grüne Treppe erreichbar - liegen die beiden Black Holes Moonlight und Starfright:


Zuvor muss man sich am Auslaufbecken der Rutschen anstellen und auf einen der wenigen, sehr schweren Doppelreifen warten:


Die Einstiege der Rutschen sind mit Glasfaserlichtern beschriftet und befinden sich in einem komplett dunklen Raum. Hier ein Foto im Dunkeln:


Und einmal mit Blitz. Links Moonlight:


Rechts Starfright:


Beide Rutschen haben je am Anfang und Ende einen Wasserfall. Diese Wasserfälle haben einen ernormen Wasserdruck und sind nicht besonders angenehm. Die Rutsche Moonlight ist 148 Meter lang und hat nur wenige Effekte (Sternenhimmel, Leuchtpunkte und ein bisschen Geblink); Starfright ist 140 Meter lang und bietet rote Blinklichter, Disco-Effekte und am Ende rotierende Lauflichter. Beide Rutschen haben jedoch auch komplett dunkle Passagen mit unerwarteten Richtungswechseln und Jumps, wodurch man die Orientierung auf jeden Fall verliert. Zwei wirklich spitzenmäßige Black Holes!




Auslaufbecken der beiden Black Holes:


Auch hier führt der Lazy River herum:


Doch das war noch lange nicht alles! Zwei weitere, sehr heftige Rutschen starten von einem separaten Turm aus:


Tyfoon und Cycloon!


Tyfoon ist eine weiße, 87 Meter lange Hochgeschwindigkeitsrutsche mit G-Kräften, welche seit 2007 die alte Trichterrutsche Tornado ersetzt. Cycloon ist die wohl beliebteste und eine der heftigsten Rutschen des Bades: die berühmt-berüchtigte Trichterrutsche, 2007 ebenfalls erneuert.




Kommen wir zuerst zum Tyfoon:


Einstieg:





Am Anfang ist man nicht besonders schnell, doch dann kommt ein steiler Drop nach unten in Richtung Gebäude:


Dann schießt man durch diese spiralförmige Anordnung:


Hier werden so starke Kräfte spürbar, dass man danach nur noch Sterne sieht. Man wird richtig stark in die Bahn gedrückt, sodass man keine Luft mehr bekommt. Sehr heftig und fast schon unangenehm!

Da man an die Seitenwände der Rutsche gepresst wird, wird die Röhre permanent mittels Wasserdüsen mit Wasser benetzt:


Auslaufbecken:


Direkt gegenüber von Tyfoon startet die Trichterrutsche Cycloon:


Einstieg:


Die Rutsche sieht nicht besonders schnell oder steil aus, doch das täuscht. Nach der ersten Kurve rutscht man kontinuierlich bergab in Richtung Erdboden und wird immer schneller - höllisch schnell! Ich würde sogar behaupten, dass es mit Flits die schnellste Rutsche des Bades ist.

Die 56 Meter lange Röhre:


Wenn man die Kurve passiert hat, schießt man in den Trichter:





Im Trichter dreht man sich ein paar Mal. Leider sind die Nähte derart schlecht verarbeitet, dass man nach jedem Rutschvorgang einen roten Rücken hat - auch, wenn man nur wenige Runden im Trichter schafft.

Der Rundenrekord ist derzeit 8 Runden, ich habe gerade einmal 4 geschafft...


Wenn man sich ein paar Mal gedreht hat, wird man natürlich langsamer und fällt dann durchs Loch ins Wasser:


Man fällt übrigens komplett unkontrolliert! Mal kopfüber, mal mit den Füßen zuerst. Darauf hat man keinen Einfluss.

Das Landebecken, direkt neben Cannon Ball:


Um den Trichter wurde der sogenannte Catwalk gebaut, sodass Zuschauer von oben in den Trichter blicken können (herrlich die Gesichter, als ich mit der Kamera in den Trichter geschossen kam :D )


Fazit: Das Tikibad bietet die wohl besten Rutschen, die wir je gerutscht sind. Wahnsinnig brutale Speedrutschen, zwei richtig klasse Black Holes, eine Trichterrutsche, selbst eine Rutsche mit Raketenstart. In dieses Bad ist kein Kilometer Anfahrt zu viel! Durch die Parkanlage samt Bungalowpark drumherum und die Lage (fast) direkt an der Nordsee bietet sich auch ein längerer Urlaub in der Gegend an. Rutschenfans, die dieses Bad nicht besuchen, sind keine Rutschenfans! Also das Bad unbedingt auf die Liste packen und am besten außerhalb der holländischen Schulferien besuchen, damit es nicht so voll ist.

Bewertung (Schulnotensystem)
Gestaltung/Theming++
Vielfalt der Wasserangebote++
Hygiene+
Temperatur++
Rutschen++
Gastronomien.b.
UmkleidenΘ
Sanitäre Anlagen+
Personal (Bademeister)++
Personal (Kasse)++
Eintrittspreis++
Gesamtwertung++
++ sehr gut; + gut; O befriedigend; Θ ausreichend; - mangelhaft; -- ungen.
Die Bewertung der Wasserrutsche(n) zählt doppelt!