keine Gewichtsbegrenzung ?

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keine Gewichtsbegrenzung ab 8 Jahre

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Wasserlandschaft Wasserrutschen
  1. Röhrenrutsche 
    (67 m)
  2. Black Hole 
    (81 m)
  3. Crazy River 
    (65 m)
  4. Breitrutsche 
    (10 m)

Onride-Videos [HD]
 









Sunparks Kempense Meren
Postelsesteenweg 100
2400 Mol
http://www.zwemmenbijsunparks.be/kempensemeren/



Die Sunparks-Kette ist ein Tochterunternehmen von Center Parcs, allerdings in etwas einfacherer Ausführung. Wie auch die Center Parcs bieten die Sunparks Ferienanlagen mit Schwimmbad, Markthalle und Bungalows. In Mol liegt einer dieser Sunparks, nämlich der Park "Kempense Meren". Der Name kommt von der Lage in den Brabantser Kempen, die sich bis in die Niederlande erstrecken. Landal Het Vennenbos und Center Parcs De Kempervennen liegen jeweils im niederländischen Teil der Kempen, nicht weit entfernt. Der Sunpark Kempense Meren ist in Mol relativ leicht zu finden und für Tagesbesucher ist das Parken kostenlos.



Folgt man den Wegweisern, so gelangt man irgendwann ins "Park Center", das Pendant zum Market Dome:


Dieses Parc Center ist nicht so schön gestaltet wie die Market Domes, aber auch hier findet man alle nötigen Geschäfte wie Supermarkt und Souvernirladen. Hier befindet sich auch der Info-Point, an welchem man die Schwimmbadkarten erwirbt, sowie der Eingang ins Bad. Eine Reservierung ist nicht nötig, als Tagestourist kann mann einfach so eine Karte kaufen. Eine Tageskarte kostet für Erwachsene während der Hochsaison 14 Euro, Kinder bis 12 zahlen 12 Euro. Schon ein Unterschied zu 17 Euro, die man in den Aqua Mundos der Center Parcs zahlen muss. Es gibt auch Abendkarten, die ein bisschen günstiger sind. An der Kasse wird perfekt Deutsch gesprochen und das Personal ist sehr freundlich. Vorbildlich!

Über Drehkreuze gelangt man in den Umkleidebereich, dann folgt die obligatorische Dusche und man steht in der Schwimmhalle:





Direkt am Eingang liegt das Kinderbecken sowie dahinter die Gastronomie:


Ähnlich wie bei den Center-Parcs-Bädern gibt es ein großes, helles Glasdach:


Mittelpunkt des Bades ist das Wellenbecken:





Im Becken sind sehr viele Wasserattraktionen, z.B. ein Wasserpilz und diverse Fontänen eingebaut:


Unter dem Coca-Cola-Sonnenschirm sieht ein Bademeister nach dem Rechten:





Mini-Rutsche für Kleinkinder:


Nicht besonders empfehlenswert für Erwachsene, das Wasser im Landebereich ist verdammt flach und man schlägt, wenn man Pech hat, mit dem Steißbein auf. Für Kleinkinder ist das ganze aber sicher lustig.

Die Wellen. Naja...


Auf der beim Betreten des Beckens rechten Seite zweigt ein Schwimmkanal ab, der in eine Art Lagune führt:


Neben Sprudelliegen befindet sich hier, unter der Grotte, ein Strömungskanal:


Diesen haben wir nicht in Aktion erlebt.

Überall blubbert es. Auch Unterwasserbänke mit Massagedüsen sind natürlich vorhanden:


Sehr angenehm und entspannend! Allzu nah sollte man aber nicht an den Düsen sitzen, das ist im Rücken dann nicht mehr so schön.

Dieser Teil des Beckens hat direkt bei den Duschen einen separaten Zugang:


Links neben dem Wellenbecken befindet sich das Rutschenbecken. Alle 4 Rutschen enden darin, sodass eine ordentliche Strömung entsteht.



Den Rutschenturm findet man am Ende der Halle:


Der Turm ist mit zwei Treppen ausgestattet. Die Treppe im Inneren des Turms führt nach oben zu den Röhrenrutschen, die Treppe, die sich außen am Turm heraufschlägelt und dann in die Hängebrücke übergeht, führt zu Breitrutsche und Wildwasserbahn.

Wir beginnen bei der Treppe außen:


Über eine Hängebrücke gelangt man zum Start der Wildwasserbahn:


Was heißt Wildwasserbahn... dies ist sicherlich keine. Auf gar keinen Fall sollte man hier eine solche Bahn wie in den Center Parcs erwarten, denn es handelt sich hierbei um einen blauen Crazy River, der eigentlich als Reifenrutsche konzipiert und z.B. im Aqualand Köln oder Alpamare (Alpa Bob) zu finden ist. Die Rutsche ist von Klarer. Laut Schild beträgt die Länge 120 m, die Referenzliste gibt 65 m an.

Die Rutsche hat einen Doppelstart, sodass auch bei großen Besuchermassen kaum Wartezeiten entstehen:





Nach einer Kurve...





...ist man auch schon im Außenbereich im ersten Zwischenbecken:


Dieses ist rund und besitzt eine starke Strömung. Das Becken ist leider nicht besonders vorteilhaft. Man treibt automatisch zur anderen Kante und dort sitzen fast immer andere Badegäste, sodass man überall anschlägt. Man merkt, dass diese Bahn eigentlich für Reifen gedacht ist, als Körperrutsche ist es ziemlich schmerzhaft.

Nach dem Strömungsbecken folgt eine lange Gerade, die relativ träge ist:


Manche Badegäste sahen es auch als nötig an, rennend diese Strecke zurückzulegen, da man fast zum Stehen kommt. Auf dem Reifen wäre diese Strecke sicherlich lustig, so ist es nicht das Wahre. Vor allem ist es auch nicht ganz ungefährlich, da man die laufenden Badegäste sehr leicht umkegeln kann.



Danach folgt eine übertunnelte Kurve, die wieder in den Innenbereich zurückführt:





Hier ist das nächste Zwischenbecken, in welchem auch wieder eine ordentliche Strömung vorhanden ist. Auch hier knallt man wieder unter Umständen in andere Rutscher. Nach einem kleinen Gefälle geht es in eine Grotte, danach folgt noch eine Kurve und die Rutsche ist auch schon zuende.



Landebereich:





Die Bahn ist ganz lustig, man schlägt überall an und nimmt sicherlich auch den einen oder anderen blauen Fleck als Erinnerung mit nach Hause. Eine Wildwasserbahn ist dies allerdings nicht. Schade, dass keine Reifen zur Verfügung gestellt werden, das wäre sicher noch lustiger. Leider ist die Bahn relativ kurz und nicht besonders schön gestaltet.

Rechts neben der Wildwasserbahn endet im Rutschenbecken die Breitrutsche:


10 m lang und auch von Klarer. Eine Standard-Breitrutsche halt... die Rutsche startet hinter dem Wellenbecken, ist aber auch über den Weg, der zur Wildwasserbahn führt, zu erreichen. Leider muss man, um die Rutsche dann nochmal zu erreichen, durch das halbe Bad laufen.



Nochmal die Ausläufe von Wildwasserbahn und Breitrutsche nebeneinander; oben links erkennt man den Start der Wildwasserbahn:





Nun gehen wir die Treppe im Inneren des Turms hinauf bis kurz unters Dach...



Dort starten die beiden Röhrenrutschen!





Beide Rutschen sind 1200er-Röhrenrutschen von Klarer, Baujahr 1993. Die eine ist eine Black Hole mit Lichteffekten, die andere eine normale, blaue Röhre.

Links startet die 67 m lange, blaue Röhrenrutsche:


Die Bahn von außen:


Die Rutsche ist heftig - eine typische alte Anlage. Nach einer Kurve folgt eine heftige, scharfe Kurve...


...und danach ein starker Jump:


Hier wird man richtig hin und her geworfen, danach folgen noch mehr scharfe Kurven. Von Anfang bis Ende eine absolute Spaßmaschine!






Rechts neben der blauen Rutsche startet die grüne Black Hole mit 81 m Länge:





Die Black Hole ist länger und kurvenreicher, aber auch deutlich langsamer als die blaue Rutsche. Am Anfang gibt es wohl normalerweise einen Sternenhimmel als Lichteffekt, dieser war jedoch defekt. Zwischendurch gibt es rote Stroboskope und ein paar leuchtende Flecken. Das letzte Stück ist komplett dunkel, sodass man folgende Kurven nicht erahnen kann. Macht Spaß! Die blaue Rutsche hat uns aber mehr überzeugt.



Beide Rutschen enden nebeneinander im großen Rutschenbecken:


Insgesamt zwei klasse Rutschen, wie man es von Klarer gewöhnt ist. Das Rutschenbecken ist allerdings in unseren Augen eine recht gefährliche Angelegenheit. Alle vier Rutschen enden in einem Becken, wodurch eine starke Strömung entsteht. Gerade bei der Wildwasserbahn wird man am Ende unter Wasser gezogen und es kann leicht passieren, dass man mit anderen Gästen unschön kollidiert.



Direkt am Rutschenbecken steht eine Bademeisterstation, von wo aus die Becken überwacht werden:


Neben den Landebereichen der Röhrenrutschen kann man durch einen Schwimmkanal nach draußen schwimmen:








Das Außenbecken ist relativ klein und nicht besonders schön gestaltet, zum Schwimmen reicht es aber. An der im Bild vorderen Kante sind Sprudelliegen angebracht. Im Sommer kann man außerdem um das Becken herum in Liegestühlen entspannen.



Center Parcs lässt grüßen:


Noch ein Blick in Richtung Wellenbecken:


Hinter dem Rutschenturm sind noch 2 Hot-Whirlpools zu finden, in welchen insgesamt 18 Personen Platz finden.

Ein wirklich schönes Schwimmbad, die Gestaltung ist nicht ganz so grün wie in den Center Parcs, aber keinesfalls schlecht. An einem Samstag mitten in den belgischen und niederländischen Ferien hatten wir es viel voller im Bad erwartet, es war aber eigentlich sehr angenehm leer und Wartezeiten an den Rutschen gab es so gut wie gar keine!

In das Park Center ist neben den Shops und dem Schwimmbad außerdem ein Hotel integriert:


Wirklich einladend sieht das Waschbetongebäude für mich nicht aus...

Die blau-weißen Bungalows / Ferienhäuschen würde ich dann schon eher bevorzugen:


Fazit: Im Prinzip ist das Aquafun im Sunpark Kempense Meren sehr ähnlich zu den Center-Parcs-Bädern, nur fehlt hier halt etwas die Gestaltung. Das ist aber nicht wirklich schlimm. Rutschen sind in guter Anzahl vorhanden, die beiden Röhren sind sehr gut. Die Wildwasserbahn ist allerdings komplett anders als in den Center Parcs. Insgesamt steht dieses Bad aber den Aqua Mundos in nichts nach und es lohnt sich genauso, hier einen Tag zu verbringen. Zudem ist der Eintritt hier ein paar Euro günstiger. Ein klarer Ausflugstipp, auch für Familien! Durch die Nähe zu Eindhoven lässt sich das Bad sehr bequem erreichen: der A40 (ab NL dann A67) einfach in Richtung Antwerpen bis zur Ausfahrt Retie (B) folgen, dann Schilder Richtung Mol. Mol erreicht man dann nach ca. 20 min über Landstraßen.

Bewertung (Schulnotensystem)
Gestaltung/Theming+
Vielfalt der Wasserangebote+
Hygiene+
Temperatur++
Rutschen++
GastronomieO
Umkleiden+
Sanitäre Anlagen+
Personal (Bademeister)++
Personal (Rezeption)++
EintrittspreisO
Gesamtwertung+

++ sehr gut; + gut; O befriedigend; Θ ausreichend; - mangelhaft; -- ungen.
Die Bewertung der Wasserrutsche(n) zählt doppelt!