keine Gewichtsbegrenzung ab 6 Jahre

keine Gewichtsbegrenzung ab 6 Jahre

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Wasserlandschaft Wasserrutschen
  1. Tunnelrutsche 
    (120 m)
  2. Black Hole 
    (107 m)

Onride-Videos [HD]
 





Rebstockbad
Zum Rebstockbad 7
60486 Frankfurt am Main
http://www.rebstockbad.de/

Tram 17 Rebstockbad
Bus 34, 50 Rebstockbad



Das Rebstockbad liegt in Frankfurt am Main, gelegen im Stadtteil Bockenheim und verkehrsgünstig an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 17. Als größtes Frankfurter Hallenbad ist das Rebstockbad relativ bekannt und bietet für ein Stadtbad wirklich sehr viele Wasserangebote. Das Rebstockbad ist eines der größten Bäder in der Umgebung.



Der Eingang:


Der Eingangsbereich ist großzügig dimensioniert und besitzt neben den Kassen auch noch den Zugang in die Gastronomie. Der Eintritt ist für ein solch großes Bad mit nur wenigen Euro extrem günstig. Die 3-Stunden-Tarife werden leider auf der Homepage nicht angezeigt, ich meine aber, um die 3 Euro bezahlt zu haben. Nach dem Bezahlen erhält man eine Magnetkarte, mit welcher man die Umkleiden betreten kann. Leider ist das Personal an der Kasse nicht besonders freundlich.

Der Umkleidebereich:


Dieser Bereich ist sehr verwinkelt - beim Verlassen des Bades mussten wir uns erst einmal den richtigen Weg durch dieses wahrhaftige Labyrinth aus Unkleidekabinen und Schließfächern suchen. Der Bereich ist wirklich unübersichtlich und Wegweiser o.Ä. fehlen ganz.

Die Duschen sind rondellförmig aufgebaut und wirken etwas altmodisch:


Etwas unvorteilhaft ist auch die direkte Unterbringung der Toiletten in diesem Bereich ohne Zwischentür. Dadurch herrscht dort ein etwas unangenehmer Geruch vor.

Nach dem Duschen geht es dann direkt ins Schwimmbad:


Direkt fällt die asiatisch anmutende und an ein Zelt erinnernde Architektur auf - dadurch wirkt das Bad sehr groß und freundlich. Alle Becken sind miteinander verbunden, sodass man theoretisch vom einen Ende der Halle zum anderen schwimmen kann. Wirklich gut gelöst! Der Boden ist hier gekachelt mit den typischen braunen 80er-Jahre-Fliesen, was aber nicht stört.

Zentraler Punkt ist das Wellenbecken:





Die Wellen sind eher schwach, aber es ist lobenswert, dass ein Stadtbad überhaupt ein Wellenbecken besitzt. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist das Becken sehr groß und bietet somit viel Platz für die Badegäste. Bei Wellenbetrieb versammeln sich auch direkt mehr Bademeister um diesen Bereich.



Das Schwimmerbecken mit Startblöcken ist direkt ans Wellenbecken angeschlossen:


Am anderen Ende des Beckens kann die weiße Barriere wohl versenkt werden, sodass dieses Becken nach hinten hin direkt mit dem Wellenbecken verbunden ist. Im Wellenbecken sind quer weitere Bahnen eingezeichnet, sodass man ohne diese Brücke also ein 50-Meter-Becken hat.

Hier noch ein Foto zur Verdeutlichung: der weiße Steg mit den blauen Streifen kann versenkt werden, und man hat ein größeres Schwimmerbecken:


Vom Wellenbecken aus gelangt man ins Lehrschwimmbecken mit Bahnen:


Oben befindet sich hier eine Empore mit der Gastronomie:


Blick von oben auf die Becken:


Auch auf der anderen Seite des Wellenbeckens gibt es einen Kanal:


Dieser führt ins Außenbecken:


Die Schleuse nach draußen besteht nicht wie üblich aus den typischen, durchsichtigen Lappen, sondern aus einer drehtürähnlichen Konstruktion.

Das Außenbecken führt an beiden Enden auch wieder nach drinnen:


Der Wasserpilz, der hinten im Becken zu erkennen ist, ist leider eine gefährliche Stolperfalle: der Wasserpilz ist auf einer Treppe montiert! Bei Betrieb sieht man diese allerdings nicht und natürlich bin ich direkt voll mit dem Schienbein gegengehauen. Aua!

Wieder innen: die Whirlpoolinsel, die aber geschlossen war:


Und dann diese kleine Hütte:


Ob das nun ein Dampfbad oder eine Sauna ist, kann ich schlecht definieren. Für ein Dampfbad gab es zuwenig Dampf (nämlich gar keinen) und für eine Sauna war es nicht heiß genug. Irgendwo dazwischen, würde ich sagen. Zum Entspannen auf jeden Fall gut.

Daneben gibt es eine Grotte mit Duschen:


Weiter hinten in der Halle befindet sich das Sprungbecken:


Von 1 bis 5 m ist hier alles dabei. Meist sind die 1-m-Bretter offen, die 3-m- und 5-m-Bretter werden nur sporadisch geöffnet. Dieses Becken ist übrigens so ziemlich das einzige, das nicht mit dem Rest der Wasserlandschaft verbunden ist. Natürlich hat das Becken mit über 3 Metern auch die nötige Wassertiefe.



Neben der Sprunganlage sind auch die Rutschen zu finden:


Sieht schon irgendwie cool aus, wie die Rutschen unter der Decke hängen.

Aufgang nach oben:


Die Rutschen sind von Wiegand:


Über eine Art Hängebrücke geht es zu den Rutschenstarts, die in 11 m Höhe liegen:





Oben starten die beiden Rutschen nebeneinander. Links startet die Black Hole:





Die Black Hole ist auf den ersten Metern komplett dunkel und vollführt eine Linksspirale:


Dann folgt eine Überraschung:


Als eine der wenigen Anlagen besitzt diese Rutsche einen funktionierenden Wasserfall mit Beleuchtung. Das ist insofern etwas Besonderes, als dass dieser Effekt in den meisten Rutschen bereits defekt ist. Zum Glück kümmern sich die Frankfurter Bäderbetriebe noch um ihre Rutschen, sodass wir diesen tollen Effekt genießen dürfen!



Nach dem Wasserfall folgt ein Jump, und die Röhre verläuft draußen weiter:


Als Effekte hat die Rutsche rote Lauflichter, ein paar blinkende Lämpchen und eine Art Lichtschlauch an der Oberkante der Röhre. Mit 107 m Länge ist die Bahn wirklich lang und bedingt durch das Material rutscht sich die Bahn wirklich glatt und angenehm. Eine wirklich gute Black Hole, bei welcher man die Orientierung in den dunklen Passagen wirklich komplett verliert und auch recht schnell unterwegs ist.

Das Rutschenbecken ist in einem separaten Teil des Bades untergebracht:


Die Ausläufe sind als Sofa ausgeführt. Das Becken fand ich allerdings deutlich zu kurz, selbst ich als Leichtgewicht kam fast immer beinahe bis zum Beckenrand. Ein 100-Kilo-Mensch wird da noch Spaß bekommen...

Wenige Stufen höher als die Black Hole startet die Tunnelrutsche:





Auch diese ist eine schöne Wiegand-Edelstahlbahn vom Typ "GWR1040". Mit 120 m ist diese Rutsche etwas länger als die Black Hole.

Auch die Tunnelrutsche hat innen zuerst eine Helix, hier aber rechts herum:


Dann führt auch diese Bahn nach draußen:


Dort dann das Heftigste! Nach einem ziemlich plötzlichen Richtungswechsel folgt ein Jump, bei welchem man teilweise wirklich abhebt. Doch danach folgen zwei Kurven, zuerst eine Links- und dann eine Rechtskurve - in denen man sehr stark nach oben schaukelt. So stark, dass man über die runde Mittelnaht zwischen Halbschale und Tunnelabdeckung hinwegrutscht. Man wird wirklich verdammt schnell und muss aufpassen, dass man nicht gegen die Seitenwände stößt. Das ist bisher die heftigste Edelstahl-Tunnelrutsche, die wir kennen!

Der Jump, darauf die Kurven:





Die Rutsche endet nach einer langgezogenen Linkskurve, in der man auch wieder schön hochschwingt, neben der Black Hole im Rutschenbecken:


Die beiden Wiegand-Rutschen sind außergewöhnlich gut und schön lang. Absolut klasse und ein Geheimtipp! Besonders die "helle" Rutsche macht Spaß und ist mit der richtigen Rutschhaltung wirklich heftig. Die Black Hole hat gute Lichteffekte und sogar einen Wasserfall. Hier hat Wiegand wirklich zwei Prachtstücke aufgebaut, die man als Rutschenfan auf jeden Fall einmal gerutscht sein muss!






Fazit: Das Rebstockbad ist gleich in dreierlei Hinsicht überraschend: sehr günstig, sehr groß und mit richtig guten Rutschen. Auch die Architektur ist außergewöhnlich und interessant. Es gibt viel Wasserfläche und auch einen Freibadbereich. Wer in der Gegend ist, sollte das Bad auf jeden Fall besuchen; für Weitgereiste lohnt sich das Bad allerdings in unseren Augen nur in Verbindung mit einem der anderen Frankfurter Bädern, z.B. dem Panoramabad. Abzüge bekommt das Rebstockbad leider aufgrund des unfreundlichen Kassenpersonals sowie des unübersichtlichen Labyrinthes im Umkleidebereich. Insgesamt aber auf jeden Fall ein Bad, welches man mal besuchen kann!

Bewertung (Schulnotensystem)
Gestaltung / ThemingO
Vielfalt der Wasserangebote+
Hygiene+
Temperatur+
Rutschen++
Gastronomien.b.
UmkleidenΘ
Sanitäre AnlagenO
Personal (Bademeister)+
Personal (Kasse)O
Eintrittspreis++
Gesamtwertung+
++ sehr gut; + gut; O befriedigend; Θ ausreichend; - mangelhaft; -- ungen.
Die Bewertung der Wasserrutsche(n) zählt doppelt!