keine Gewichtsbegrenzung ab 6 Jahre

keine Gewichtsbegrenzung ab 8 Jahre

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Wasserlandschaft Wasserrutschen
  1. Reifenrutsche  
    (83 m)
  2. Wildwasserfluss  
    (92 m)

Onride-Videos [HD]
 





Maximare
Jürgen-Graef-Allee 2
59065 Hamm
http://www.maximare.com

Bus 1 / 3
Maximare



Im Kurort Bad Hamm befindet sich das bekannte Freizeitbad Maximare. Es ist ein Partnerbad des Aquaparks in Oberhausen und wurde schon zum besten Spaßbad NRWs gewählt. Um die beiden Wasserrutschen einmal ausgiebig zu testen und zu filmen, haben wir uns auf den Weg ins Maximare gemacht. Unsere Eindrücke findet ihr in diesem Bericht.

Bad von außen:








Der Eingangsbereich wirkt einladend:


Im Foyer befindet sich außerdem ein kleiner Laden für Schwimm-Utensilien:


Über eine Treppe, die vom Kassenbereich in den ersten Stock führt, gelangt man zum Umkleidebereich:


Man wirft seinen Chip in das Lesegerät, kann ihn entnehmen und kann dann den Umkleidebereich für die Aquawelt betreten:


Alternativ kann man - wenn man nur das Sportbecken gelöst hat - den separaten Eingang nutzen:


Der Umkleidebereich (die Kabinen sind geräumiger als sie aussehen):


Die Anzahl der Schränke war etwas knapp bemessen, erst nach längerem Suchen fanden wir einen freien Schrank.

Wenn man das Bad betritt, befindet man sich auf einer erhöhten Zwischenebene der Wasserlandschaft. Blick von oben auf das tiefer gelegene Wellenbecken:


In das Becken ist ein Unterwasser-Aquarium eingefasst, welches laut Bad 2400 Liter Wasser enthält.

An das Wellenbecken schließt sich ein kleines Erlebnisbecken an:


Hier gibt es unter anderem einen Strömungskanal und Wasserfall.


Durch eine Tür gelangt man zum Außen-Solebecken:


Auch hier hat man Wasserattraktionen eingebaut. Das Becken ist schön warm und ist ganzjährig in Betrieb.


Blick von unten nach oben in die erste Etage:


Hier befindet sich der "Jungbrunnen":


Dieser ist ein Wechselbad. Zuerst verweilt man im 40°C warmen Heißbecken und wechselt dann in das Kaltwasserbecken:


Für die Sportlichen unter uns gibt es ein 50-Meter-Becken mit Hubboden und Startblöcken:





Man kann das Sportbecken wohl auch einzeln lösen. Vor der Tür zum Becken befindet sich ein Chiplesegerät mit Drehkreuz, doch man konnte durch ein Tor das Sportbecken einfach so passieren. Wir vermuten, dass man in der Woche für das Sportbecken einen Zuschlag zahlen muss, damit die Schwimmer ihre Ruhe haben.

Sehr positiv ist der Eigenverzehr-Bereich:


In dieser Ecke darf man seine mitgebrachten Speisen und Getränke zu sich nehmen:


Jetzt aber endlich zu den Rutschen.

In knapp 9 Metern Höhe beginnt die rote Röhrenrutsche:


Diese trägt den Namen "ScharfeKurven" und ist eigentlich als Reifenrutsche gedacht, man darf aber auch ohne Reifen rutschen:





Einstieg:


Die Rutsche hat eine angenehme Geschwindigkeit und auch die übergänge sind sehr sanft.








Bei der Rutsche handelt es sich mehr um eine Familienrutsche, mit Reifen ist man etwas flotter unterwegs. Schöne, angenehme Bahn, leider am Sonntag mit langen Wartezeiten verbunden.
Landebecken:


Ein paar Meter tiefer als die Röhrenrutsche startet der Wildwasserbach von einer Zwischenebene des Bades aus:


Der Bach ist knapp 92 Meter lang und darf nur von geübten Schwimmern benutzt werden.


Einstiegsbecken der Rutsche:


Da es keine Ampel oder Abstandsregelung gibt, ist die Kapazität der Rutsche sehr hoch und selbst sonntags sind hier kaum Wartezeiten einzuplanen. Im Winter ist das Herausrutschen von innen nach außen etwas kalt, aber noch im Rahmen.
Der Bach ist erdverlegt:


Der Wildwasserbach verläuft komplett im Freien. Auch im Winter bei noch so kalten Temperaturen ist die Rutsche geöffnet - und so kalt war es wirklich nicht, da man die meiste Zeit mit wärmerem Wasser in Kontakt kommt.

Auf der Strecke befinden sich verschiedene Wassertiefen sowie starke Strömungen und scharfe Kurven:


Die Rutsche an sich hat eine viereckige Form:


In manchen Teilen geht sie allerdings in klassische, muldenförmige Rutschensegmente über:


Heftig sind die Schwellen, die auf dem Weg liegen, gefolgt von plötzlichen Tiefen:


Die letzten Meter der Rutsche haben eine Tunnelhaube, um die Halle vor der kalten Außenluft zu schützen:


Die Rutsche ist heftiger, als man denkt. In den viereckigen Segmenten wird man stark hin- und hergeworfen und knallt oft gegen die Wände der Rutsche. In den tiefen Stellen wird man schnell überspült. In den Strömungsabschnitten ist der Aufenthalt zwar verboten, doch es war dermaßen voll, dass auch hier oft ein Stau entstand. Sehr unangenehm, wenn man nicht nur gegen die Rutschenwand, sondern auch noch gegen andere Badegäste knallt. Alles in allem ist dies aber einer der besten Wildbäche, die wir je getestet haben - kaum Wartezeiten, sehr viele Überraschungen und ein einfallsreicher Verlauf ohne viel Treppensteigen.

Der letzte Abschnitt des Wildwasserbachs:


Am Ende rutscht man in die Gischt des Auslaufbeckens:


Fazit: Im Maximare hat es uns wirklich sehr gut gefallen. Gerade die Wildwasserrutsche ist super und doch ziemlich heftig. Für Erholungsbedürftige und auch für Familien gibt es sehr viele Wasserangebote im Maximare. Uns ist allerdings aufgefallen, dass die Fliesen allesamt sehr glatt sind und dass es im Rutschenturm sehr stark zieht. Trotzdem hat uns das Bad voll überzeugt und wir werden gerne wieder hinfahren.

Bewertung (Schulnotensystem)
Gestaltung / Theming+
Vielfalt der Wasserangebote+
Hygiene++
TemperaturO
Rutschen++
Gastronomie++
Umkleiden+
Sanitäre Anlagen+
Personal (Bademeister)+
Personal (Kasse)++
Eintrittspreis+
Gesamtwertung+
++ sehr gut; + gut; O befriedigend; Θ ausreichend; - mangelhaft; -- ungen.
Die Bewertung der Wasserrutsche(n) zählt doppelt!